<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/feedall" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>Digitaler Parteitag: Alles</title>
            <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/feedall</link>
            <description></description>
            <image>
                <url>https://bayern.antragsgruen.de/img/logo.png</url>
                <title>Digitaler Parteitag: Alles</title>
                <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/feedall</link>
            </image><item>
                        <title>A10NEU2: Kommunen stärken, Investitionen sichern und Klima schützen</title>
                        <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/Kommunen_staerken_Investitionen_sichern_und_Klima_schuetzen-21311</link>
                        <author>Stefan Christoph (KV Regensburg-Stadt), Stefan Schmidt (KV Regensburg-Stadt)</author>
                        <guid>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/Kommunen_staerken_Investitionen_sichern_und_Klima_schuetzen-21311</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unseren Städten, Gemeinden, Landkreisen und Bezirken kommt aktuell in dreifacher Hinsicht eine Schlüsselrolle zu. Sie sichern die kommunale Daseinsvorsorge ihrer Bürger*innen vor Ort, bewältigen die gesundheitlichen Herausforderungen der Corona-Pandemie und sorgen mit ihren Investitionen in Nachhaltigkeit und Klimaschutz dafür, dass wir zwei Krisen zusammen denken und lösen können: die Corona-bedingte Konjunkturkrise und die fortschreitende Klimakrise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Schulgebäuden, Kitas und der Abfallentsorgung stellen unsere Kommunen die elementare Infrastruktur. Mit Bussen und Bahnen sorgen sie für die Mobilität ihrer Bürger*innen. Mit ihren vielfältigen freiwilligen Aufgaben vor allem im Bereich von Sport und Kultur tragen sie entscheidend zur Lebensqualität vor Ort bei. In der Corona-Krise haben Städte, Gemeinden und Landkreise mit ihren Krankenhäusern und Gesundheitsämtern einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Auch in der Phase der schrittweisen Lockerungen und eines abklingenden Infektionsgeschehens ist die lokale Ebene von entscheidender Bedeutung.. Denn durch ihre Investitionen in Klimaschutz und Nachhaltigkeit können die Kommunen als größter öffentlicher Investitionsträgereinen wichtigen Beitrag zur schnellen konjunkturellen Belebung leisten. Mit ihren vielfältigen politischen Gestaltungsmöglichkeiten von der Organisation des öffentlichen Nahverkehrs bis zur Stadtentwicklung sitzt die kommunale Hand an wichtigen Hebeln zur Bewältigung der Klimakrise. Ihre Nähe zu den Bürger*innen und ihre guten Kenntnisse der lokalen Begebenheiten sind dabei von großem Vorteil.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Obwohl die lokale Ebene eine wesentliche Rolle spielt, haben Bundesregierung und bayerische Staatsregierung die Städte, Gemeinden und Landkreise viel zu lange im Unklaren darüber gelassen, ob und in welcher Form es überhaupt Hilfen geben soll. Die Kommunen brauchen aber Planungssicherheit. Denn um ihre drei Kernaufgaben – Daseinsvorsorge, Gesundheitsschutz und Klimaschutz – kraftvoll schultern zu können, ist die kommunale Ebene krisenbedingt auf die Unterstützung von Bund und Land angewiesen. Deswegen müssen die Hilfen nun schnell beschlossen werden. Wir müssen die Kommunen gemeinsam in der Krise und nach der Krise finanziell auf sichere Beine stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Corona-bedingte Einnahmeausfälle und Mindereinnahmen kompensieren</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Corona-Pandemie und der daraus folgende Lockdown haben unsere Städte, Gemeinden und Landkreise besonders hart getroffen und vor enorme Herausforderungen gestellt. Die Folgen des Lockdowns machen sich nicht nur in den wenigen verschuldeten und finanzschwachen bayerischen Kommunen bemerkbar, die bereits vor der Krise unter Haushaltssicherung standen oder unter einem hohen Investitionsstau litten. Auch in den Haushalten der finanzstarken bayerischen Kommunen sind die Folgen des Lockdown deutlich spürbar. Vielfach bleiben die Fixkosten bestehen, während die Einnahmen sinken und die Ausgaben steigen. So muss die lokale Ebene auch weiterhin für den Betrieb von Kitas, Museen, Theatern, Bibliotheken oder des ÖPNV aufkommen. Gleichzeitig ist sie aber mit wegfallenden oder zumindest sinkenden Steuereinnahmen, Gebühren und Eintrittsgeldern konfrontiert – auch in Zeiten der schrittweisen Lockerungen. Kitas, Kultur- und Sporteinrichtungen, aber auch Hotels und Gaststätten waren wochenlang geschlossen. Gleichzeitig müssen die Kommunen auch in der Krise ihre Leistungen – häufig mit reduziertem Personal – aufrechterhalten: von der Jugendhilfe über die Sozialämter bis hin zu den Standesämtern. Sie müssen Rechnungen begleichen und Bauanträge bearbeiten. Auch der ÖPNV hat ein reduziertes Angebot beibehalten, aber Ticketkontrollen ausgesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor allem die steuerlichen Einnahmeausfälle treffen Städte, Gemeinden und Landkreise hart: Viele Betriebe mussten ihre Produktion zeitweise einstellen oder reduzieren. Auch in absehbarer Zeit wird die Produktion nicht wieder das Vorkrisenniveau erreichen. Darüber hinaus führen steuerliche Erleichterungen für Unternehmen zu Einbußen bei den Kommunen. In der Folge bricht die Gewerbesteuer als wichtigste Einnahmequelle der kommunalen Hand gerade dramatisch ein und wird sich aller Voraussicht nach auch in den Folgejahren nur langsam erholen. Die jüngste Steuerschätzung von Mai geht deutschlandweit allein in diesem Jahr von einem Rückgang bei der Gewerbesteuer gegenüber 2019 um mehr als 13,7 Mrd. Euro aus. Nach dieser Prognose wird die Gewerbesteuer erst 2024 wieder das Niveau von 2019 erreichen. Gerade auch in Bayern ist die Gewerbesteuer drastisch eingebrochen. Hart getroffen hat das vor allem die stark touristischen bayerischen Regionen. Auch die Einnahmen aus den kommunalen Einkommen- und Umsatzsteueranteilen werden zurückgehen. Für uns Grüne ist klar, dass Bund und Land gemeinsam die Gewerbesteuerausfälle für dieses Jahr komplett übernehmen müssen. Auf Basis der außerplanmäßigen Steuerschätzung im September ist außerdem zu prüfen, ob Bund und Länder die Kommunen auch in den Folgejahren für die Corona-bedingten Gewerbesteuer-Mindereinnahmen kompensieren sollten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben diesen Einnahmerückgängen steigen gleichzeitig die kommunalen Ausgaben für krisenbedingte Sofortmaßnahmen. Die Landkreise mussten ihre Gesundheitsämter personell aufstocken und zusätzlich ausstatten, die kommunalen Krankenhäuser mussten sich auf die neue Situation einstellen. Auch die Kosten der Unterkunft und Heizung nach SGB II (KdU) nehmen in der Krise deutlich zu und werden aller Voraussicht nach auch in den nächsten Monaten weiter steigen, weil der Zugang zur Grundsicherung für Selbstständige erleichtert wurde. Dass der Bund die Kommunen jetzt im Zuge des Konjunkturpakets bei den sozialen Kosten dauerhaft stärker entlasten will, unterstützen wir Grüne ausdrücklich. Der Bund greift damit eine langjährige Forderung von uns Grünen auf. Es ist richtig, dass der Bund seine Beteiligung an den Kosten der Unterkunft dauerhaft auf 75 Prozent erhöhen und dadurch finanzschwache Kommunen aber auch Landkreise und kreisfreie Städte mit einem hohen Mietenniveau entlasten will. Wir Grüne im Bund und in Bayern unterstützen daher die dafür notwendige Grundgesetzänderung für die Anhebung der Grenze zur Bundesauftragsverwaltung auf 75 Prozent.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch kommunale Unternehmen in besonders vom Lockdown betroffenen Wirtschaftsbereichen wie Messen, Veranstaltungszentren und Kultureinrichtungen, aber auch Verkehrsbetriebe, Bäder und Museen sind durch Einnahmeausfälle bei fortlaufenden Kosten zum Teil in ihrer Existenz bedroht. Dabei stellen sie den Bürger*innen elementare Leistungen der Daseinsvorsorge zur Verfügung. Deswegen müssen sie uneingeschränkten Zugang zu den bereits beschlossenen Hilfs- und Kreditprogrammen bekommen. Eine Benachteiligung gegenüber privaten Unternehmen ist nicht nachvollziehbar. Kommunale Unternehmen sind gerade auch in der Krise unverzichtbar für das Leben vor Ort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kommunen als größten Investitionsträger stärken und kommunalen Klimaschutz unterstützen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kommunen spielen aber nicht nur für die Lebensqualität vor Ort und das Krisenmanagement eine entscheidende Rolle. Auch bei dem Weg aus dem Lockdown und der daraus folgenden wirtschaftlichen Krise kommt ihnen eine Schlüsselrolle zu. Als größter öffentlicher Investitionsträger können die Städte, Gemeinden und Landkreise entscheidend zum wirtschaftlichen Aufschwung beitragen, etwa indem sie die Baubrache und das lokale Handwerk mit Aufträgen versorgen. Viele Kommunen haben bereits Pläne für wichtige Zukunftsinvestitionen erarbeitet, beispielsweise für die Sanierung von Schulen und Kitas, aber auch für Projekte des kommunalen Klimaschutzes und der nachhaltigen Entwicklung vor Ort, die schnell umgesetzt werden könnten. Mit schnellen und zielgerichteten Hilfen für die bayerischen Städte, Gemeinden und Kreise durch Bund und Land muss die finanzielle Handlungsfähigkeit unserer Kommunen erhalten und die Grundversorgung der Menschen vor Ort gesichert werden. Wir müssen sicherstellen, dass die Kommunen auch nach der Krise ausreichend finanzielle Mittel haben, um als größter öffentlicher Investor tätig zu werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die öffentliche Investitionstätigkeit anzukurbeln, müssen einerseits die kommunalen Förderprogramme hinsichtlich der Programmlaufzeiten, der Beantragungsfristen und der Kofinanzierungspflichten unbürokratisch angepasst werden. Denn in der andauernden Krisensituation wird die lokale Ebene auch weiterhin Probleme haben, entsprechende Fristen einzuhalten und ihren Eigenanteil aufzubringen. Gerade jetzt brauchen wir gezielte kommunale Investitionsprogramme für Klimaschutz, Klimaanpassung, nachhaltige Entwicklung und eine nachhaltige Infrastruktur. Die Kommunen sitzen hier durch ihre Zuständigkeiten in vielen klimarelevanten Bereichen an einem wichtigen Hebel. Gleichzeitig fehlt ihnen aber oftmals das Personal um die zur Verfügung stehenden Mittel entsprechend ihrer Bedarfe abzurufen. Deshalb braucht es jetzt mehr denn je eine deutlich stärkere Unterstützung unsere bayerischen Städte, Gemeinden und Landkreise bei der Umsetzung von Maßnahmen für Klimaschutz, Klimaanpassung und nachhaltige Entwicklung.<br><br>
Derzeit laufen auf europäischer Ebene die Verhandlungen für das Paket für den mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) der EU 2021-27. Wir unterstützen die Initiative der Visegraád-4-Hauptstädte zur Stärkung der Städtedirektförderung durch die Europäische Union. Wir erkennen die zentrale Rolle der Kommunen für die wichtigen Herausforderungen der Zukunft und fordern deshalb eine Aufstockung der Direkthilfe aus der European Urban Initiative (EUI) und einen Fokus auf Nachhaltigkeit, Lebensqualität und soziale Herausforderungen und eine bessere Einbindung der Kommunen in das Sustainable Urban Development-Programm der EU.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen jetzt Maßnahmen umsetzen, damit die Kommunen in der Krise unterstützt, die Konjunktur angekurbelt und der richtige Pfad hin zu wirksamem Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung eingeschlagen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit Kommunen unterstützt, ihre Handlungsfähigkeit gesichert und nachhaltige Investitionen in den Kommunen angeschoben werden können, fordern wir insbesondere:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die vollständige Kompensation der Corona-bedingten Gewerbesteuerausfälle für 2020 – hälftig finanziert durch Bund und Land. Auf Basis der September-Steuerschätzung ist darüber hinaus zu überprüfen, in welchem Umfang auch in den Folgejahren eine Gewerbesteuer-Kompensation durch Bund und Länder erfolgen muss;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die dauerhafte Erhöhung der Bundesbeteiligung an den Kosten der Unterkunft auf 75 Prozent;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Öffnung der bereits beschlossenen Hilfsprogramme des Bundes für kommunale Unternehmen;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verlängerung der Laufzeiten und Fristen aller kommunalen Förderprogramme;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verzicht auf die Kofinanzierungspflicht bei Förderprogrammen für einen klar begrenzten Zeitraum;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erhöhung der Städtebauförderung;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einführung attraktiver Zuschüsse für kommunale Dekarbonisierungs-Pläne, insbesondere kommunaler Wärmepläne;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Passgenaue Finanzierung von kommunalen Planungs- und Umsetzungsaufträgen in den Nachhaltigkeits-, Resilienz- und Klimaschutzbereichen;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung von vielfältigen regionalen Aus- und Weiterbildungsoptionen sowie Umschulungsprogrammen in Berufen, die zur praktische Umsetzung und Planung von Maßnahmen für Klimaschutz, Klimaanpassung und nachhaltige Entwicklung beitragen.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 11 Nov 2020 10:46:03 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A10NEU: Kommunen stärken, Investitionen sichern und Klima schützen</title>
                        <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/29836</link>
                        <author>Stefan Christoph (KV Regensburg-Stadt), Stefan Schmidt (KV Regensburg-Stadt)</author>
                        <guid>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/29836</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unseren Städten, Gemeinden und Landkreisen kommt aktuell in dreifacher Hinsicht eine Schlüsselrolle zu. Sie sichern die kommunale Daseinsvorsorge ihrer Bürger*innen vor Ort, bewältigen die gesundheitlichen Herausforderungen der Corona-Pandemie und sorgen mit ihren Investitionen in Nachhaltigkeit und Klimaschutz dafür, dass wir zwei Krisen zusammen denken und lösen können: die Corona-bedingte Konjunkturkrise und die fortschreitende Klimakrise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Schulgebäuden, Kitas und der Abfallentsorgung stellen unsere Kommunen die elementare Infrastruktur. Mit Bussen und Bahnen sorgen sie für die Mobilität ihrer Bürger*innen. Mit ihren vielfältigen freiwilligen Aufgaben vor allem im Bereich von Sport und Kultur tragen sie entscheidend zur Lebensqualität vor Ort bei. In der Corona-Krise haben Städte, Gemeinden und Landkreise mit ihren Krankenhäusern und Gesundheitsämtern einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Auch in der Phase der schrittweisen Lockerungen und eines abklingenden Infektionsgeschehens ist die lokale Ebene von entscheidender Bedeutung.. Denn durch ihre Investitionen in Klimaschutz und Nachhaltigkeit können die Kommunen als größter öffentlicher Investitionsträgereinen wichtigen Beitrag zur schnellen konjunkturellen Belebung leisten. Mit ihren vielfältigen politischen Gestaltungsmöglichkeiten von der Organisation des öffentlichen Nahverkehrs bis zur Stadtentwicklung sitzt die kommunale Hand an wichtigen Hebeln zur Bewältigung der Klimakrise. Ihre Nähe zu den Bürger*innen und ihre guten Kenntnisse der lokalen Begebenheiten sind dabei von großem Vorteil.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Obwohl die lokale Ebene eine wesentliche Rolle spielt, haben Bundesregierung und bayerische Staatsregierung die Städte, Gemeinden und Landkreise viel zu lange im Unklaren darüber gelassen, ob und in welcher Form es überhaupt Hilfen geben soll. Die Kommunen brauchen aber Planungssicherheit. Denn um ihre drei Kernaufgaben – Daseinsvorsorge, Gesundheitsschutz und Klimaschutz – kraftvoll schultern zu können, ist die kommunale Ebene krisenbedingt auf die Unterstützung von Bund und Land angewiesen. Deswegen müssen die Hilfen nun schnell beschlossen werden. Wir müssen die Kommunen gemeinsam in der Krise und nach der Krise finanziell auf sichere Beine stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Corona-bedingte Einnahmeausfälle und Mindereinnahmen kompensieren</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Corona-Pandemie und der daraus folgende Lockdown haben unsere Städte, Gemeinden und Landkreise besonders hart getroffen und vor enorme Herausforderungen gestellt. Die Folgen des Lockdowns machen sich nicht nur in den wenigen verschuldeten und finanzschwachen bayerischen Kommunen bemerkbar, die bereits vor der Krise unter Haushaltssicherung standen oder unter einem hohen Investitionsstau litten. Auch in den Haushalten der finanzstarken bayerischen Kommunen sind die Folgen des Lockdown deutlich spürbar. Vielfach bleiben die Fixkosten bestehen, während die Einnahmen sinken und die Ausgaben steigen. So muss die lokale Ebene auch weiterhin für den Betrieb von Kitas, Museen, Theatern, Bibliotheken oder des ÖPNV aufkommen. Gleichzeitig ist sie aber mit wegfallenden oder zumindest sinkenden Steuereinnahmen, Gebühren und Eintrittsgeldern konfrontiert – auch in Zeiten der schrittweisen Lockerungen. Kitas, Kultur- und Sporteinrichtungen, aber auch Hotels und Gaststätten waren wochenlang geschlossen. Gleichzeitig müssen die Kommunen auch in der Krise ihre Leistungen – häufig mit reduziertem Personal – aufrechterhalten: von der Jugendhilfe über die Sozialämter bis hin zu den Standesämtern. Sie müssen Rechnungen begleichen und Bauanträge bearbeiten. Auch der ÖPNV hat ein reduziertes Angebot beibehalten, aber Ticketkontrollen ausgesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor allem die steuerlichen Einnahmeausfälle treffen Städte, Gemeinden und Landkreise hart: Viele Betriebe mussten ihre Produktion zeitweise einstellen oder reduzieren. Auch in absehbarer Zeit wird die Produktion nicht wieder das Vorkrisenniveau erreichen. Darüber hinaus führen steuerliche Erleichterungen für Unternehmen zu Einbußen bei den Kommunen. In der Folge bricht die Gewerbesteuer als wichtigste Einnahmequelle der kommunalen Hand gerade dramatisch ein und wird sich aller Voraussicht nach auch in den Folgejahren nur langsam erholen. Die jüngste Steuerschätzung von Mai geht deutschlandweit allein in diesem Jahr von einem Rückgang bei der Gewerbesteuer gegenüber 2019 um mehr als 13,7 Mrd. Euro aus. Nach dieser Prognose wird die Gewerbesteuer erst 2024 wieder das Niveau von 2019 erreichen. Gerade auch in Bayern ist die Gewerbesteuer drastisch eingebrochen. Hart getroffen hat das vor allem die stark touristischen bayerischen Regionen. Auch die Einnahmen aus den kommunalen Einkommen- und Umsatzsteueranteilen werden zurückgehen. Für uns Grüne ist klar, dass Bund und Land gemeinsam die Gewerbesteuerausfälle für dieses Jahr komplett übernehmen müssen. Auf Basis der außerplanmäßigen Steuerschätzung im September ist außerdem zu prüfen, ob Bund und Länder die Kommunen auch in den Folgejahren für die Corona-bedingten Gewerbesteuer-Mindereinnahmen kompensieren sollten.<br><br>
Die Finanzierung der Bayerischen Bezirke, die gerade jetzt in Pandemiezeiten mit ihren Aufgaben für psychische Gesundheit und Inklusion im Fokus stehen, haben seit jeher eine prekäre Finanzierung. Eine der Hauptfinanzierungsquellen der dritten kommunalen Ebene ist die Bezirksumlage, die sie von den Landkreisen und kreisfreien Städten erheben. Steuerliche Mindereinnahmen bei Städten, Gemeinden und Landkreisen werden in absehbarer Zeit damit auch die Bezirke treffen, die damit nur die Möglichkeit hätten, die Hebesätze der Bezirksumlage zu erhöhen. Um die Finanzierung der Aufgaben der Bezirke in Gesundheits- und Sozialwesen, aber auch in der Pflege und der Kulturarbeit sicherzustellen, brauchen die Bezirke stattdessen eine dauerhafte, planbare Finanzierung, die nicht auf Kosten der umlagezahlenden Kommunen geht. Zudem fordern wir eine konsequente Anwendung des Konnexitätsprinzips: wenn Bundes- und Landesgesetze durch die Kommunen umgesetzt werden sollen, müssen der Bund oder der Freistaat diese Aufgaben auch finanzieren und können hier nicht die Kommunen im Regen stehen lassen und die Pflichtaufgaben erhöhen ohne die Kommunen dafür zu kompensieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben diesen Einnahmerückgängen steigen gleichzeitig die kommunalen Ausgaben für krisenbedingte Sofortmaßnahmen. Die Landkreise mussten ihre Gesundheitsämter personell aufstocken und zusätzlich ausstatten, die kommunalen Krankenhäuser mussten sich auf die neue Situation einstellen. Auch die Kosten der Unterkunft und Heizung nach SGB II (KdU) nehmen in der Krise deutlich zu und werden aller Voraussicht nach auch in den nächsten Monaten weiter steigen, weil der Zugang zur Grundsicherung für Selbstständige erleichtert wurde. Dass der Bund die Kommunen jetzt im Zuge des Konjunkturpakets bei den sozialen Kosten dauerhaft stärker entlasten will, unterstützen wir Grüne ausdrücklich. Der Bund greift damit eine langjährige Forderung von uns Grünen auf. Es ist richtig, dass der Bund seine Beteiligung an den Kosten der Unterkunft dauerhaft auf 75 Prozent erhöhen und dadurch finanzschwache Kommunen aber auch Landkreise und kreisfreie Städte mit einem hohen Mietenniveau entlasten will. Wir Grüne im Bund und in Bayern unterstützen daher die dafür notwendige Grundgesetzänderung für die Anhebung der Grenze zur Bundesauftragsverwaltung auf 75 Prozent.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch kommunale Unternehmen in besonders vom Lockdown betroffenen Wirtschaftsbereichen wie Messen, Veranstaltungszentren und Kultureinrichtungen, aber auch Verkehrsbetriebe, Bäder und Museen sind durch Einnahmeausfälle bei fortlaufenden Kosten zum Teil in ihrer Existenz bedroht. Dabei stellen sie den Bürger*innen elementare Leistungen der Daseinsvorsorge zur Verfügung. Deswegen müssen sie uneingeschränkten Zugang zu den bereits beschlossenen Hilfs- und Kreditprogrammen bekommen. Eine Benachteiligung gegenüber privaten Unternehmen ist nicht nachvollziehbar. Kommunale Unternehmen sind gerade auch in der Krise unverzichtbar für das Leben vor Ort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kommunen als größten Investitionsträger stärken und kommunalen Klimaschutz unterstützen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kommunen spielen aber nicht nur für die Lebensqualität vor Ort und das Krisenmanagement eine entscheidende Rolle. Auch bei dem Weg aus dem Lockdown und der daraus folgenden wirtschaftlichen Krise kommt ihnen eine Schlüsselrolle zu. Als größter öffentlicher Investitionsträger können die Städte, Gemeinden und Landkreise entscheidend zum wirtschaftlichen Aufschwung beitragen, etwa indem sie die Baubrache und das lokale Handwerk mit Aufträgen versorgen. Viele Kommunen haben bereits Pläne für wichtige Zukunftsinvestitionen erarbeitet, beispielsweise für die Sanierung von Schulen und Kitas, aber auch für Projekte des kommunalen Klimaschutzes und der nachhaltigen Entwicklung vor Ort, die schnell umgesetzt werden könnten. Mit schnellen und zielgerichteten Hilfen für die bayerischen Städte, Gemeinden und Kreise durch Bund und Land muss die finanzielle Handlungsfähigkeit unserer Kommunen erhalten und die Grundversorgung der Menschen vor Ort gesichert werden. Wir müssen sicherstellen, dass die Kommunen auch nach der Krise ausreichend finanzielle Mittel haben, um als größter öffentlicher Investor tätig zu werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die öffentliche Investitionstätigkeit anzukurbeln, müssen einerseits die kommunalen Förderprogramme hinsichtlich der Programmlaufzeiten, der Beantragungsfristen und der Kofinanzierungspflichten unbürokratisch angepasst werden. Denn in der andauernden Krisensituation wird die lokale Ebene auch weiterhin Probleme haben, entsprechende Fristen einzuhalten und ihren Eigenanteil aufzubringen. Gerade jetzt brauchen wir gezielte kommunale Investitionsprogramme für Klimaschutz, Klimaanpassung, nachhaltige Entwicklung und eine nachhaltige Infrastruktur. Die Kommunen sitzen hier durch ihre Zuständigkeiten in vielen klimarelevanten Bereichen an einem wichtigen Hebel. Gleichzeitig fehlt ihnen aber oftmals das Personal um die zur Verfügung stehenden Mittel entsprechend ihrer Bedarfe abzurufen. Deshalb braucht es jetzt mehr denn je eine deutlich stärkere Unterstützung unsere bayerischen Städte, Gemeinden und Landkreise bei der Umsetzung von Maßnahmen für Klimaschutz, Klimaanpassung und nachhaltige Entwicklung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen jetzt Maßnahmen umsetzen, damit die Kommunen in der Krise unterstützt, die Konjunktur angekurbelt und der richtige Pfad hin zu wirksamem Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung eingeschlagen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit Kommunen unterstützt, ihre Handlungsfähigkeit gesichert und nachhaltige Investitionen in den Kommunen angeschoben werden können, fordern wir insbesondere:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die vollständige Kompensation der Corona-bedingten Gewerbesteuerausfälle für 2020 – hälftig finanziert durch Bund und Land. Auf Basis der September-Steuerschätzung ist darüber hinaus zu überprüfen, in welchem Umfang auch in den Folgejahren eine Gewerbesteuer-Kompensation durch Bund und Länder erfolgen muss;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die dauerhafte Erhöhung der Bundesbeteiligung an den Kosten der Unterkunft auf 75 Prozent;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Öffnung der bereits beschlossenen Hilfsprogramme des Bundes für kommunale Unternehmen;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verlängerung der Laufzeiten und Fristen aller kommunalen Förderprogramme;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verzicht auf die Kofinanzierungspflicht bei Förderprogrammen für einen klar begrenzten Zeitraum;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erhöhung der Städtebauförderung;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einführung attraktiver Zuschüsse für kommunale Dekarbonisierungs-Pläne, insbesondere kommunaler Wärmepläne;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Passgenaue Finanzierung von kommunalen Planungs- und Umsetzungsaufträgen in den Nachhaltigkeits-, Resilienz- und Klimaschutzbereichen;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung von vielfältigen regionalen Aus- und Weiterbildungsoptionen sowie Umschulungsprogrammen in Berufen, die zur praktische Umsetzung und Planung von Maßnahmen für Klimaschutz, Klimaanpassung und nachhaltige Entwicklung beitragen.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 11 Nov 2020 10:43:30 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A10NEU: Kommunen stärken, Investitionen sichern und Klima schützen</title>
                        <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/29835</link>
                        <author>Stefan Christoph (KV Regensburg-Stadt), Stefan Schmidt (KV Regensburg-Stadt)</author>
                        <guid>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/29835</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unseren Städten, Gemeinden und Landkreisen kommt aktuell in dreifacher Hinsicht eine Schlüsselrolle zu. Sie sichern die kommunale Daseinsvorsorge ihrer Bürger*innen vor Ort, bewältigen die gesundheitlichen Herausforderungen der Corona-Pandemie und sorgen mit ihren Investitionen in Nachhaltigkeit und Klimaschutz dafür, dass wir zwei Krisen zusammen denken und lösen können: die Corona-bedingte Konjunkturkrise und die fortschreitende Klimakrise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Schulgebäuden, Kitas und der Abfallentsorgung stellen unsere Kommunen die elementare Infrastruktur. Mit Bussen und Bahnen sorgen sie für die Mobilität ihrer Bürger*innen. Mit ihren vielfältigen freiwilligen Aufgaben vor allem im Bereich von Sport und Kultur tragen sie entscheidend zur Lebensqualität vor Ort bei. In der Corona-Krise haben Städte, Gemeinden und Landkreise mit ihren Krankenhäusern und Gesundheitsämtern einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Auch in der Phase der schrittweisen Lockerungen und eines abklingenden Infektionsgeschehens ist die lokale Ebene von entscheidender Bedeutung.. Denn durch ihre Investitionen in Klimaschutz und Nachhaltigkeit können die Kommunen als größter öffentlicher Investitionsträgereinen wichtigen Beitrag zur schnellen konjunkturellen Belebung leisten. Mit ihren vielfältigen politischen Gestaltungsmöglichkeiten von der Organisation des öffentlichen Nahverkehrs bis zur Stadtentwicklung sitzt die kommunale Hand an wichtigen Hebeln zur Bewältigung der Klimakrise. Ihre Nähe zu den Bürger*innen und ihre guten Kenntnisse der lokalen Begebenheiten sind dabei von großem Vorteil.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Obwohl die lokale Ebene eine wesentliche Rolle spielt, haben Bundesregierung und bayerische Staatsregierung die Städte, Gemeinden und Landkreise viel zu lange im Unklaren darüber gelassen, ob und in welcher Form es überhaupt Hilfen geben soll. Die Kommunen brauchen aber Planungssicherheit. Denn um ihre drei Kernaufgaben – Daseinsvorsorge, Gesundheitsschutz und Klimaschutz – kraftvoll schultern zu können, ist die kommunale Ebene krisenbedingt auf die Unterstützung von Bund und Land angewiesen. Deswegen müssen die Hilfen nun schnell beschlossen werden. Wir müssen die Kommunen gemeinsam in der Krise und nach der Krise finanziell auf sichere Beine stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Corona-bedingte Einnahmeausfälle und Mindereinnahmen kompensieren</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Corona-Pandemie und der daraus folgende Lockdown haben unsere Städte, Gemeinden und Landkreise besonders hart getroffen und vor enorme Herausforderungen gestellt. Die Folgen des Lockdowns machen sich nicht nur in den wenigen verschuldeten und finanzschwachen bayerischen Kommunen bemerkbar, die bereits vor der Krise unter Haushaltssicherung standen oder unter einem hohen Investitionsstau litten. Auch in den Haushalten der finanzstarken bayerischen Kommunen sind die Folgen des Lockdown deutlich spürbar. Vielfach bleiben die Fixkosten bestehen, während die Einnahmen sinken und die Ausgaben steigen. So muss die lokale Ebene auch weiterhin für den Betrieb von Kitas, Museen, Theatern, Bibliotheken oder des ÖPNV aufkommen. Gleichzeitig ist sie aber mit wegfallenden oder zumindest sinkenden Steuereinnahmen, Gebühren und Eintrittsgeldern konfrontiert – auch in Zeiten der schrittweisen Lockerungen. Kitas, Kultur- und Sporteinrichtungen, aber auch Hotels und Gaststätten waren wochenlang geschlossen. Gleichzeitig müssen die Kommunen auch in der Krise ihre Leistungen – häufig mit reduziertem Personal – aufrechterhalten: von der Jugendhilfe über die Sozialämter bis hin zu den Standesämtern. Sie müssen Rechnungen begleichen und Bauanträge bearbeiten. Auch der ÖPNV hat ein reduziertes Angebot beibehalten, aber Ticketkontrollen ausgesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor allem die steuerlichen Einnahmeausfälle treffen Städte, Gemeinden und Landkreise hart: Viele Betriebe mussten ihre Produktion zeitweise einstellen oder reduzieren. Auch in absehbarer Zeit wird die Produktion nicht wieder das Vorkrisenniveau erreichen. Darüber hinaus führen steuerliche Erleichterungen für Unternehmen zu Einbußen bei den Kommunen. In der Folge bricht die Gewerbesteuer als wichtigste Einnahmequelle der kommunalen Hand gerade dramatisch ein und wird sich aller Voraussicht nach auch in den Folgejahren nur langsam erholen. Die jüngste Steuerschätzung von Mai geht deutschlandweit allein in diesem Jahr von einem Rückgang bei der Gewerbesteuer gegenüber 2019 um mehr als 13,7 Mrd. Euro aus. Nach dieser Prognose wird die Gewerbesteuer erst 2024 wieder das Niveau von 2019 erreichen. Gerade auch in Bayern ist die Gewerbesteuer drastisch eingebrochen. Hart getroffen hat das vor allem die stark touristischen bayerischen Regionen. Auch die Einnahmen aus den kommunalen Einkommen- und Umsatzsteueranteilen werden zurückgehen. Für uns Grüne ist klar, dass Bund und Land gemeinsam die Gewerbesteuerausfälle für dieses Jahr komplett übernehmen müssen. Auf Basis der außerplanmäßigen Steuerschätzung im September ist außerdem zu prüfen, ob Bund und Länder die Kommunen auch in den Folgejahren für die Corona-bedingten Gewerbesteuer-Mindereinnahmen kompensieren sollten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben diesen Einnahmerückgängen steigen gleichzeitig die kommunalen Ausgaben für krisenbedingte Sofortmaßnahmen. Die Landkreise mussten ihre Gesundheitsämter personell aufstocken und zusätzlich ausstatten, die kommunalen Krankenhäuser mussten sich auf die neue Situation einstellen. Auch die Kosten der Unterkunft und Heizung nach SGB II (KdU) nehmen in der Krise deutlich zu und werden aller Voraussicht nach auch in den nächsten Monaten weiter steigen, weil der Zugang zur Grundsicherung für Selbstständige erleichtert wurde. Dass der Bund die Kommunen jetzt im Zuge des Konjunkturpakets bei den sozialen Kosten dauerhaft stärker entlasten will, unterstützen wir Grüne ausdrücklich. Der Bund greift damit eine langjährige Forderung von uns Grünen auf. Es ist richtig, dass der Bund seine Beteiligung an den Kosten der Unterkunft dauerhaft auf 75 Prozent erhöhen und dadurch finanzschwache Kommunen aber auch Landkreise und kreisfreie Städte mit einem hohen Mietenniveau entlasten will. Wir Grüne im Bund und in Bayern unterstützen daher die dafür notwendige Grundgesetzänderung für die Anhebung der Grenze zur Bundesauftragsverwaltung auf 75 Prozent.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch kommunale Unternehmen in besonders vom Lockdown betroffenen Wirtschaftsbereichen wie Messen, Veranstaltungszentren und Kultureinrichtungen, aber auch Verkehrsbetriebe, Bäder und Museen sind durch Einnahmeausfälle bei fortlaufenden Kosten zum Teil in ihrer Existenz bedroht. Dabei stellen sie den Bürger*innen elementare Leistungen der Daseinsvorsorge zur Verfügung. Deswegen müssen sie uneingeschränkten Zugang zu den bereits beschlossenen Hilfs- und Kreditprogrammen bekommen. Eine Benachteiligung gegenüber privaten Unternehmen ist nicht nachvollziehbar. Kommunale Unternehmen sind gerade auch in der Krise unverzichtbar für das Leben vor Ort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kommunen als größten Investitionsträger stärken und kommunalen Klimaschutz unterstützen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kommunen spielen aber nicht nur für die Lebensqualität vor Ort und das Krisenmanagement eine entscheidende Rolle. Auch bei dem Weg aus dem Lockdown und der daraus folgenden wirtschaftlichen Krise kommt ihnen eine Schlüsselrolle zu. Als größter öffentlicher Investitionsträger können die Städte, Gemeinden und Landkreise entscheidend zum wirtschaftlichen Aufschwung beitragen, etwa indem sie die Baubrache und das lokale Handwerk mit Aufträgen versorgen. Viele Kommunen haben bereits Pläne für wichtige Zukunftsinvestitionen erarbeitet, beispielsweise für die Sanierung von Schulen und Kitas, aber auch für Projekte des kommunalen Klimaschutzes und der nachhaltigen Entwicklung vor Ort, die schnell umgesetzt werden könnten. Mit schnellen und zielgerichteten Hilfen für die bayerischen Städte, Gemeinden und Kreise durch Bund und Land muss die finanzielle Handlungsfähigkeit unserer Kommunen erhalten und die Grundversorgung der Menschen vor Ort gesichert werden. Wir müssen sicherstellen, dass die Kommunen auch nach der Krise ausreichend finanzielle Mittel haben, um als größter öffentlicher Investor tätig zu werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die öffentliche Investitionstätigkeit anzukurbeln, müssen einerseits die kommunalen Förderprogramme hinsichtlich der Programmlaufzeiten, der Beantragungsfristen und der Kofinanzierungspflichten unbürokratisch angepasst werden. Denn in der andauernden Krisensituation wird die lokale Ebene auch weiterhin Probleme haben, entsprechende Fristen einzuhalten und ihren Eigenanteil aufzubringen. Gerade jetzt brauchen wir gezielte kommunale Investitionsprogramme für Klimaschutz, Klimaanpassung, nachhaltige Entwicklung und eine nachhaltige Infrastruktur. Die Kommunen sitzen hier durch ihre Zuständigkeiten in vielen klimarelevanten Bereichen an einem wichtigen Hebel. Gleichzeitig fehlt ihnen aber oftmals das Personal um die zur Verfügung stehenden Mittel entsprechend ihrer Bedarfe abzurufen. Deshalb braucht es jetzt mehr denn je eine deutlich stärkere Unterstützung unsere bayerischen Städte, Gemeinden und Landkreise bei der Umsetzung von Maßnahmen für Klimaschutz, Klimaanpassung und nachhaltige Entwicklung.<br><br>
Derzeit laufen auf europäischer Ebene die Verhandlungen für das Paket für den mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) der EU 2021-27. Wir unterstützen die Initiative der Visegraád-4-Hauptstädte zur Stärkung der Städtedirektförderung durch die Europäische Union. Wir erkennen die zentrale Rolle der Kommunen für die wichtigen Herausforderungen der Zukunft und fordern deshalb eine Aufstockung der Direkthilfe aus der European Urban Initiative (EUI) und einen Fokus auf Nachhaltigkeit, Lebensqualität und soziale Herausforderungen und eine bessere Einbindung der Kommunen in das Sustainable Urban Development-Programm der EU.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen jetzt Maßnahmen umsetzen, damit die Kommunen in der Krise unterstützt, die Konjunktur angekurbelt und der richtige Pfad hin zu wirksamem Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung eingeschlagen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit Kommunen unterstützt, ihre Handlungsfähigkeit gesichert und nachhaltige Investitionen in den Kommunen angeschoben werden können, fordern wir insbesondere:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die vollständige Kompensation der Corona-bedingten Gewerbesteuerausfälle für 2020 – hälftig finanziert durch Bund und Land. Auf Basis der September-Steuerschätzung ist darüber hinaus zu überprüfen, in welchem Umfang auch in den Folgejahren eine Gewerbesteuer-Kompensation durch Bund und Länder erfolgen muss;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die dauerhafte Erhöhung der Bundesbeteiligung an den Kosten der Unterkunft auf 75 Prozent;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Öffnung der bereits beschlossenen Hilfsprogramme des Bundes für kommunale Unternehmen;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verlängerung der Laufzeiten und Fristen aller kommunalen Förderprogramme;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verzicht auf die Kofinanzierungspflicht bei Förderprogrammen für einen klar begrenzten Zeitraum;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erhöhung der Städtebauförderung;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einführung attraktiver Zuschüsse für kommunale Dekarbonisierungs-Pläne, insbesondere kommunaler Wärmepläne;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Passgenaue Finanzierung von kommunalen Planungs- und Umsetzungsaufträgen in den Nachhaltigkeits-, Resilienz- und Klimaschutzbereichen;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung von vielfältigen regionalen Aus- und Weiterbildungsoptionen sowie Umschulungsprogrammen in Berufen, die zur praktische Umsetzung und Planung von Maßnahmen für Klimaschutz, Klimaanpassung und nachhaltige Entwicklung beitragen.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 11 Nov 2020 10:40:51 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A7: Stark gegen Rassismus - Für eine solidarische Gesellschaft, die die Würde jedes Menschen schützt</title>
                        <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/Stark_gegen_Rassismus_-_Fuer_eine_solidarische_Gesellschaft_die_die_Wue-33269?commentId=5587#comm5587</link>
                        <author>Sandrine Okou</author>
                        <guid>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/Stark_gegen_Rassismus_-_Fuer_eine_solidarische_Gesellschaft_die_die_Wue-33269?commentId=5587#comm5587</guid>
                        <description><![CDATA[Zuerst einmal ein großes Lob für die umfassende Arbeit. Fremdenfeindlichkeit lebt aber davon, dass die Mehrheit mitmacht bewusst und unbewusst. Sprüche wie: ich habe nicht zu verbergen, du bist nicht die einzige, die betroffen ist, deine Verschwörungstheorien etc. tragen nicht dazu bei Rassismus zu bekämpfen. Jede Form von Verharmlosung ist gefährlich. Die Polizei überall auf der Welt hat ein strukturelles Problem und steckt seit Jahrtausenden in diesem Dilemma. Sie wird eingeschult um die Bürger in ihren Rechten umzubringen und sie bekommt alle Mitteln dazu zur Verfügung gestellt. Viele gehen dahin um Geld zu verdienen und Macht auszuüben und zu mißbrauchen. Gute Polizisten sind nur diejenigen, die sich von alledem distanzieren können. Und mal ehrlich wenn einer daher kommt um seine umfassende Studie vorzulegen und gleichzeitig zu bösen Taten anzustiften, sollte man selber in der Lage sein ihm zu sagen ich bin nicht deine Marionnette oder ihm die Möglichkeit einer Konfrontation anzubieten. Tuscheln hilft nicht. Schließlich würde man auch nicht durchs Fenster springen nur weil der Andere einem das angeordnet hat.
Eine Meinung zur Corona-Pandemie und zur Bosheit in der Welt: es gibt sie die Bosheit und die sogenannten Verschwörungstheoretiker sind keine. Es sind Leute, die etwas nicht verstehen, die man ihnen nicht erklärt. Normalerweise gilt in der Welt der Wissenschaft je länger man sich damit beschäftigt, desto mehr die Chance die Lösung zu finden. Haben China und die USA da länger geforscht als wir annehmen? Kommt das Gegengift womöglich aus dem Gefrierschrank? Was tut man nicht alles um Patentrechte zu erwerben? Und warum haben sie Afrika in anderen Pandemien allein gelassen? Woher der plötzliche Sinneswandel? Vielleicht sollte man hier ein bißchen nachfragen wie ihnen das gelungen ist?Ob Zufall oder Glück, wir müssen jetzt tiefer in die Tasche greifen und millionen von Toten beklagen damit andere reicher werden. Das Phänomen gibt es schon länger sonst hätte man das hypocratische Eid nicht erfunden. Ich persönlich habe diese Vorgehensweise bei manchen Medizinern vor mehr als 25 jahren schon beobachtet. Und es gibt sie, diese Leute, die für Ruhm und Reichtum einfach bereit sind über Leiche zu gehen?]]></description>
                        <pubDate>Fri, 17 Jul 2020 00:45:38 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A9: Support für die Wirtschaft vor Ort! Ein GRÜNER 10-Punkte-Plan für kommunale Wirtschaftsförderung in der Coronakrise</title>
                        <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/Support_fuer_die_Wirtschaft_vor_Ort_Ein_GRUeNER_11-Punkte-Plan_fuer_komm-3376?commentId=5569#comm5569</link>
                        <author>Christian-Ulrich Sauter</author>
                        <guid>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/Support_fuer_die_Wirtschaft_vor_Ort_Ein_GRUeNER_11-Punkte-Plan_fuer_komm-3376?commentId=5569#comm5569</guid>
                        <description><![CDATA[Redaktionell: 3 fehlt, 4 ist doppelt]]></description>
                        <pubDate>Sat, 11 Jul 2020 15:57:54 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: Ä1 zu I1: Ist Corona weiblich? Was Frauen in der Krise leisten und warum wir mehr wollen als Applaus</title>
                        <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959/amendment/31441?commentId=2987#comm2987</link>
                        <author>Christian-Ulrich Sauter</author>
                        <guid>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959/amendment/31441?commentId=2987#comm2987</guid>
                        <description><![CDATA[Sehr gut, darüber bin ich auch gestolpert, es kann nicht sein, dass ein Zwangsdienst wieder eingeführt wird. ]]></description>
                        <pubDate>Sat, 11 Jul 2020 10:13:05 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A8: Inklusive digitale Organisationsstruktur</title>
                        <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/Inklusive_digitale_Organisationsstruktur-55599?commentId=5566#comm5566</link>
                        <author>Susanne Grohs-v. Reichenbach</author>
                        <guid>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/Inklusive_digitale_Organisationsstruktur-55599?commentId=5566#comm5566</guid>
                        <description><![CDATA[Vollste Unterstützung! ]]></description>
                        <pubDate>Fri, 10 Jul 2020 22:49:50 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: I1: Ist Corona weiblich? Was Frauen in der Krise leisten und warum wir mehr wollen als Applaus</title>
                        <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959?commentId=5565#comm5565</link>
                        <author>Andrea Link</author>
                        <guid>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959?commentId=5565#comm5565</guid>
                        <description><![CDATA[Ich würde den Antrag azch unterstützen, klappt aber mit der Anmeldung nicht.
Wenn es auch auf diesem Weg möglich ist. 
Andrea Link KV Unterallgäu ]]></description>
                        <pubDate>Fri, 10 Jul 2020 21:30:45 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: W1: Wald mit Zukunft</title>
                        <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/Wald_mit_Zukunft-61467?commentId=5561#comm5561</link>
                        <author>Gisbert v. Eyb (KV Nürnberg)</author>
                        <guid>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/Wald_mit_Zukunft-61467?commentId=5561#comm5561</guid>
                        <description><![CDATA[Dies ist ein sehr umfassender und für den Klimaschutz zielführender Antrag.
Die Formulierung  (Zeile 231) "Gewinnerzielungsabsichten müssen in den Hintergrund treten" scheint mir aber viel zu vage, auch wenn es später nochmal aufgegriffen und konkretisiert wird. Nach meinem Dafürhalten sollten wir ganz klar Stellung dafür beziehen, dass die Bayerischen Staatsforsten (wie schon früher) keine Gewinne erzielen müssen, sondern anstreben sollen, kostendeckend zu arbeiten. 
Analog zum Gesundheitswesen, das auch genau unter diesem Punkt leidet, erfüllen die BaySF auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Es genügt nicht, die Gewinnerwartungen im Staatshaushalt "auf null zu setzen" (Zeile 281) sondern die Bay SF von jeglichen Gewinnerwartungen zu befreien.
Parallel dazu müssen Waldbesitzer so starke Unterstüzung erhalten, dass sie einen ökologischen Waldumbau kostendeckend vollziehen können und nicht gezwungen sind - um Verluste zu vermeiden - letztlich doch einen Wirtschaftswald zu betreiben. 
Als Kleinwaldbesitzer, der seit Jahrzehnen den ökologischen Umbau betreibt, weiß ich, dass dies unter den gegebenen Umständen nicht möglich ist. So erhalte ich z.B. für Neupflanzungen nach Sturm- oder Käferschäden zwar Zuschüsse, nicht jedoch wenn die Nachpflanzungen z.B. wegen Trockenheit nicht anwachsen! Dann besteht eine vertragliche Verpflichtung zu weiteren Pflanzungen auf eigene Kosten.
Ein weiterer zu korrigierender Punkt ist die Schaffung von geeigneten Lagerplätzen um Schadholz längerfristig lagern zu können (Zeile 108).
Hier ist es sinnvoll die Lagerplätze den Forstbetriebsgemeinschaften zuzuordnen, dann erübrigt sich die Orientierung an "waldreichen Landkreisen" und es regelt sich faktisch von selbst wo es sinnvoll ist solche Lagerplätze einzurichten oder auch nicht einzurichten.]]></description>
                        <pubDate>Fri, 10 Jul 2020 12:39:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä7 zu I1: Ist Corona weiblich? Was Frauen in der Krise leisten und warum wir mehr wollen als Applaus</title>
                        <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959/amendment/31455</link>
                        <author>Helga Stieglmeier (KV Erding), Eva Lettenbauer (KV Donau-Ries)</author>
                        <guid>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959/amendment/31455</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_5862_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 27 bis 28 einfügen:</h4><div><p>Wichtig ist, dass wir jetzt Weichen dafür stellen, dass Frauen gestärkt <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">werden </ins>und nicht als Verliererinnen aus der COVID19-Krise hervorgehen. Das ist keineswegs </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 10 Jul 2020 09:57:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä6 zu I1: Ist Corona weiblich? Was Frauen in der Krise leisten und warum wir mehr wollen als Applaus</title>
                        <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959/amendment/31454</link>
                        <author>Helga Stieglmeier (KV Erding), Eva Lettenbauer (KV Donau-Ries)</author>
                        <guid>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959/amendment/31454</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_5862_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 13 bis 17:</h4><div><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Nicht nur im Beruf, auch zuhause</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Neben dem Beruf</ins> halten Frauen häufig <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">auch </ins>den Haushalt zusammen. Oft fallen Eltern durch die Krisensituation in traditionelle Rollenmuster zurück. Frauen sind es dann, die sich um die Kinder kümmern, während die Schulen und Kitas und Horte geschlossen sind. Besonders betroffen <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">von den Schließungen </ins>sind dabei Ein-Eltern-Familien. Extreme Belastungen entstehen für diese zusätzlich durch befristete </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 10 Jul 2020 09:54:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä5 zu I1: Ist Corona weiblich? Was Frauen in der Krise leisten und warum wir mehr wollen als Applaus</title>
                        <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959/amendment/31453</link>
                        <author>Helga Stieglmeier (KV Erding), Eva Lettenbauer (KV Donau-Ries)</author>
                        <guid>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959/amendment/31453</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_5862_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 7 bis 9 einfügen:</h4><div><p>müssen wir beginnen. Es hat sich gezeigt, dass in diesen Berufen mehrheitlich Frauen tätig sind: Das betrifft den Lebensmitteleinzelhandel, die Krankenhäuser, <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">die Pflegeeinrichtungen, </ins>Kindergärten oder Vorschulen. In einem durchschnittlichen deutschen Krankenhaus </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 10 Jul 2020 09:50:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä8 zu I1: Ist Corona weiblich? Was Frauen in der Krise leisten und warum wir mehr wollen als Applaus</title>
                        <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959/amendment/31571</link>
                        <author>Helga Stieglmeier (KV Erding), Eva Lettenbauer (KV Donau-Ries)</author>
                        <guid>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959/amendment/31571</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_5862_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 39 bis 41:</h4><div><ul><li value="1">Frauenstreik – <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Nach</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Bleibt nach</ins> der Überwindung der akuten Corona-Notsituation <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">rufen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">ein engagiertes Handeln für gleiche Chancen und Rechte für Frauen aus,</ins> wir <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">zu einem</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Maßnahmen wie einen</ins> landesweiten Streik nach dem Muster Spaniens <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">auf</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und unterstützen sie</ins>. (Frauenstreik 2018 unter dem Motto „Wenn die Frauen streiken, steht die </li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 43 bis 44 einfügen:</h4><div><ul><li value="1"><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Sofortige </ins>Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro – gerade Frauen arbeiten zu zwei </li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 45 bis 58:</h4><div><ul><li value="1"><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Gleiches Geld für gleiche und gleichwertige Arbeit – </ins>Eine klare Neuordnung der Gehälter <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">beispielsweise </ins>nach dem Modell des „Comparable Worth Index“ u.a. entwickelt von Ute Klammer (Universität Duisburg). Traditionelle Frauenberufe bzw. Berufe<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">,</ins> in denen überwiegend Frauen arbeiten<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">,</ins> werden in unserem gesellschaftlichen System schlechter bezahlt als ähnlich fordernde Berufe mit hohem Männeranteil. Jobs sollen demnach gemäß Verantwortung und nicht nach Image bezahlt werden. Menschen und das Knowhow in den Köpfen sind wichtiger als Produkte<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">.Das sollte das Motto des nächsten Equal Pay Days 2021 werden</del>.</li></ul><ul><li value="1">Das Entgelttransparenzgesetz und die Begrenzung auf Unternehmen ab einer gewissen Größe hat sich als nicht zielführend herausgestellt<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, da eine Mehrheit der Frauen in kleinen und mittleren Unternehmen beschäftigt sind, die unterhalb der Mindestbeschäftigtengrenze liegt</ins>. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Dieses</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Das Gesetz</ins> muss daher auch auf kleinere <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und mittlere </ins>Unternehmen erweitert werden. Wir fordern in diesem Zusammenhang daher auch die proaktive Veröffentlichung von Durchschnittsgehältern eines Unternehmens<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> und das Verbandsklagerecht für Gewerkschaften</ins>.</li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 68 bis 71:</h4><div><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Wir müssen zudem die betriebliche Mitbestimmung ausbauen und an die Herausforderungen der Digitalisierung anpassen. Home-Office darf nicht zur Entgrenzung von Arbeit führen und die Mitsprache beim Datenschutz muss ebenso gestärkt wie in den Bereichen Arbeitsorganisation und präventiver Gesundheitsschutz. Deshalb gehört auch die Gleichstellung aller Geschlechter in Sachen Vereinbarkeit von Beruf und Familie in den Katalog der Mitbestimmungsrechte.</li></ul><ul><li value="1">In der Pflegebranche geht es sowohl um das Gehalt als auch die Arbeitsbedingungen<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">, ein</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Ein</ins> einmaliger Corona-Bonus reicht nicht, sondern die krisenbedingte Aufwertung muss langfristig beibehalten werden. Wir </li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 78 bis 81:</h4><div><ul><li value="1">Landwirtschaft eingeflogen werden, aber Familien und insbesondere Frauen, deren Pflegekräfte nicht einreisen dürfen, alleingelassen werden.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Dabei fordern wir natürlich eine angemessene Bezahlung für die Frauen, die diese Arbeit leisten.</ins></li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Frauen, die Erziehungsleistung zu Hause verrichten müssen, möchten wir mit einem Corona-Elterngeld unterstützen. Wenn Betreuungseinrichtungen auf Grund der Pandemie geschlossen werden müssen und ein Elternteil – meist Frauen – zu Hause bleiben müssen, dann sollte dies sich zumindest nicht finanziell nachteilig auswirken. Deshalb muss die bisherige Entschädigungsregel des §56 im Infektionsschutzgesetz des Bundes weiterentwickelt werden.</li></ul><ul><li value="1">In den Bereichen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">von</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">der</ins> Familien- und Jugend- sowie Eingliederungshilfe, Assistenzleistungen und existenzsichernden Diensten werden in erheblichem </li></ul></div><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 84 einfügen:</h4><div><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Das Thema Gewalt an Frauen muss gerade in der Krise ernst genommen werden. Fälle von häuslicher und sexualisierter Gewalt verschwinden nicht, sondern verlagern sich eher ins Private. Fachberatungsstellen und Frauenhäuser können Betroffenen dort nicht helfen. Daher bedarf es zusätzlich zu Kampagnen und Hilferufnummern, Hilfestellen an Orten wie Supermärkten. Außerdem wollen wir die Finanzierung der Frauenhäuser und insbesondere ausreichend Personal langfristig sicherstellen. Bayern braucht zudem ein Gewaltschutzkonzept, das auch die Prävention stärker berücksichtigt. Zuletzt muss Frauen im Anschluss an das Frauenhaus eine berufliche und gesellschaftliche Perspektive eröffnet werden. Die Modelprojekte im Bereich Second Stage müssen nach Abschluss umgehend evaluiert werden und eine Folgefinanzierung über die Modellprojekte und -orte hinaus sichergestellt werden.</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Wir dürfen Frauen auch beim Thema Schwangerschaftsabbruch nicht alleine lassen. Die Grundversorgung in Bayern ist desolat und hat sich im Zuge der Pandemie noch weiter verschlechtert, da viele Ärzte auf Grund des fortgeschrittenen Alters zur Risikogruppe gehören. Wir müssen Frauen aber weiterhin unterstützen und die Anzahl der niedergelassenen Ärzt*innen, die einen Eingriff durchführen, in der Fläche verbessern. Dafür brauchen wir eine bessere Sensibilisierung für dieses Thema im Medizinstudium und bei der ärztlichen Weiterbildung. Das Prinzip „Mein Körper gehört mir“ muss uneingeschränkt gelten.</li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 102 bis 106:</h4><div><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Auch für Politiker*innen wird eine jährliche Praxiswoche in der Pflege, dem Krankenhaus, dem Handwerk oder der Landwirtschaft oder anderen systemrelevanten Bereichen empfohlen. Der Bayerische Landesverband der Grünen ruft seine Mandatsträger*innen aus Bund und Land zur konzertierten Praxiswoche auf.</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Politiker*innen rufen wir dazu auf intensiven Kontakt zu regionalen Einrichtungen von Pflegedienstleistungen, dem Krankenhaus, dem Handwerk oder der Landwirtschaft und oder anderen systemrelevanten Bereichen zu halten und Praxis empfohlen.</li></ul></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 10 Jul 2020 09:30:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä4 zu I1: Ist Corona weiblich? Was Frauen in der Krise leisten und warum wir mehr wollen als Applaus</title>
                        <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959/amendment/31452</link>
                        <author>Helga Stieglmeier (KV Erding), Eva Lettenbauer (KV Donau-Ries)</author>
                        <guid>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959/amendment/31452</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_5862_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 78 bis 79 einfügen:</h4><div><ul><li value="1">Landwirtschaft eingeflogen werden, aber Familien und insbesondere Frauen, deren Pflegekräfte nicht einreisen dürfen, alleingelassen werden.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Dabei fordern wir natürlich eine angemessene Bezahlung für die Frauen, die diese Arbeit leisten</ins></li></ul></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 10 Jul 2020 08:27:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä3 zu I1: Ist Corona weiblich? Was Frauen in der Krise leisten und warum wir mehr wollen als Applaus</title>
                        <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959/amendment/31451</link>
                        <author>Helga Stieglmeier (KV Erding), Eva Lettenbauer (KV Donau-Ries)</author>
                        <guid>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959/amendment/31451</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_5862_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 21 bis 25:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Aber es gibt auch den entgegengesetzten Trend: Manche Familien berichten, dass die neue Klassifizierung eines traditionellen Frauenberufs (z.B. Kassiererin) auch Veränderungen in der Partnerschaft und im Familienleben gebracht hat. Partner*innen fanden sich in ungewohnter Rolle und mussten das Familienleben zuhause einige Wochen „hauptamtlich“ gestalten.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Gleichzeitig zeigte die Krise, dass auch eine andere Rollenverteilung funktioniert: Frauen in systemrelevanten Berufen waren nun die Ernährerinnen der Familie und die Männer haben die Care-Arbeit übernommen.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 10 Jul 2020 08:26:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu I1: Ist Corona weiblich? Was Frauen in der Krise leisten und warum wir mehr wollen als Applaus</title>
                        <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959/amendment/31450</link>
                        <author>Helga Stieglmeier (KV Erding), Eva Lettenbauer (KV Donau-Ries)</author>
                        <guid>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959/amendment/31450</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_5862_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 4:</h4><div><p>Die Corona-Krise lässt uns die Verhältnisse in unserem Land wie unter einem Brennglas sehen<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> und vieles spricht dafür, dass Corona „weiblich“ ist. Wir sollten dieses Zeitfenster nutzen, damit ‚systemrelevant’ kein Lippenbekenntnis bleibt.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Die bereits bestehenden strukturellen und gesellschaftlichen Benachteiligungen für Frauen verschärfen sich nochmal und machen deutlich, dass es kein einfaches Weiter-So geben kann. Das Zeitfenster nach der Pandemie müssen wir nützen, um Veränderungen einzuleiten, damit „systemrelevant“ kein Lippenbekenntnis bleibt</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 10 Jul 2020 08:21:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: I1: Ist Corona weiblich? Was Frauen in der Krise leisten und warum wir mehr wollen als Applaus</title>
                        <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959?commentId=5558#comm5558</link>
                        <author>Johanne</author>
                        <guid>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959?commentId=5558#comm5558</guid>
                        <description><![CDATA[Leider funktioniert das mit dem Unterstützen nicht - ich bin zwar richtig angemeldet, finde aber nirgends den erwähnten Button (aus den anderen Kommentaren ersehe ich, dass es nicht nur mir so zu gehen scheint). Deshalb übermittle ich meine Unterstützung auf diesem Wege.]]></description>
                        <pubDate>Thu, 09 Jul 2020 22:31:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: I1: Ist Corona weiblich? Was Frauen in der Krise leisten und warum wir mehr wollen als Applaus</title>
                        <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959?commentId=5553#comm5553</link>
                        <author>Gabriele Zapf</author>
                        <guid>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959?commentId=5553#comm5553</guid>
                        <description><![CDATA[vielen Dank für diesen Antrag! Ich hoffe sehr, dass er angenommen wird.]]></description>
                        <pubDate>Thu, 09 Jul 2020 14:48:46 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: I1: Ist Corona weiblich? Was Frauen in der Krise leisten und warum wir mehr wollen als Applaus</title>
                        <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959?commentId=5549#comm5549</link>
                        <author>Anna Mebs</author>
                        <guid>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959?commentId=5549#comm5549</guid>
                        <description><![CDATA[Habe weitergeleitet an KV Kitzingen und OV Wiesentheid, komme aber selber mit den praktischen Modalitäten nicht klar, u.a. Passwort für das Grüne Netz  LG, A.]]></description>
                        <pubDate>Thu, 09 Jul 2020 12:02:53 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu I1: Ist Corona weiblich? Was Frauen in der Krise leisten und warum wir mehr wollen als Applaus</title>
                        <link>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959/amendment/31441</link>
                        <author>Benedikt Clemens Mader (KV Erlangen-Stadt)</author>
                        <guid>https://bayern.antragsgruen.de/dpt2020/motion/24959/amendment/31441</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_5862_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 96 bis 100:</h4><div><ul><li value="1">dem Ende des Zivildienstes und mit dem Bundesfreiwilligendienst entwickelt hat. Wie viele Menschen nehmen den Bundesfreiwilligendienst wahr? <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Je nach Ergebnis kann ein Solidardienst (z.B. sechs Monate) für junge Menschen diskutiert werden.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wie können hierfür stärkere Anreize geschaffen werden?</ins> Dabei ist für uns klar, dass der Bundesfreiwilligendienst nicht als Ersatz für qualifizierte </li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Ich finde den Antrag sehr gelungen.</p>
<p>Die Lösung für die angesprochenen Probleme kann es allerdings niemals sein, Jugendliche, die darüber nicht mal mitentscheiden können, zu Zwangsarbeit zu verpflichten. Dies führt auch nicht zu einer Aufwertung der Berufe, da durch die vielen schlecht bezahlten Solidardienstleistenden das Lohndumping eher noch zunimmt.<br>
Ein solcher Dienst muss freiwillig geschehen! Um mehr Leute hierfür zu begeistern, wären stärke Anreize gut geeignet.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 09 Jul 2020 09:38:00 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>